Unglaublich aber wahr

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Kommentare

Großbritannien stimmt für den BREXIT
25.06.2016

Die Politiker der EU und der europäischen Staaten wurden vom Ergebnis des britischen Referendums offenbar völlig überrascht. Das ist mein Eindruck nach den ersten Reaktionen am Morgen des 24.06.2016. Ein Martin Schulz, der mit Panik in den Augen vor die Kameras trat, "Beschwörungen!" von allen Politikern im Lande und in (Rest-) Europa, dass man den Austriit den Briten so schmerzlich wie möglich machen will.

 

Einzig Herr Steinmeier hat sich wohltuend von der Masse der Hysteriker abgehoben und in aller Ruhe und überzeugend eine Analyse der Situation eingefordert.

Denn eines steht fest: Niemand weiss, was nun alles im Detail passieren wird!

 

Mich wundert schon, dass es "ganz plötzlich" bereits kurz vor dem Referendum einheitliche Meinung war, dass es - unabhängig vom Ergebnis des Referendums - ein "weiter so" in Sachen EU nicht geben kann.

Aha! Warum hatte man den schon vorher nichts geändert?

Auf derart unglaubwürdige und populistische Forderungen nach Berücksichtigung der Wünsche der Bürger Europas - wie von Sigmar Gabriel geäußert - muss man in der Tat nicht viel geben.

 

Interessant wäre zu hören, wo die EU sich denn selbst in der Bringschuld nach Reformen sieht und Fehler eingesteht.

Bisher habe ich dazu nichts gehört.

 

Auch die jüngsten Äußerungen von Junckers und Schulz klingen eher nach Kindern im Sandkasten, denen man die Backförmchen weggenommen hat.

 

Die wenigsten Politiker sehen offenbar im Ergebnis des Referendums eine Chance, sowohl für die Briten als auch für die Rest-EU, dringende Defizite des derzeitigen Standes zu hinterfragen und sie entsprechend nicht nur zu verändern sondern vor allem zu verbessern.

 

Es scheint mir, dass die Briten diese Chance für sich sehen und nutzen wollen, während die Politiker innerhalb der EU sich eher beleidigt und verletzt geben und den Eindruck machen, sich an der Britischen Nation rächen zu wollen für eine Art  Majestätsbeleidigung.

 

In jedem Fall gebührt den Briten der Dank der europäischen Bevölkerung - für eine mutige Entscheidung in einem zutiefst gespaltenen Großbritannien.

 

Die EU muss dringend reformiert werden, wenn sie denn überhaupt Bestand haben soll.

Vermutlich wird es aber keine Reform nicht geben, und wenn doch, dann nur  mit den Personen, die auch für den jetzigen Zustand der EU verantwortlich sind. Also ein Vorhaben, das zum Scheitern verurteilt ist.

 

Ist die Antwort demnach, dass auch anderen Länder ihren "Exit" fordern bzw ihre Bevölkerung darüber abstimmen lassen?

Die Angst der Politiker ist meiner Meinung nach zu groß, als dass sie dieses "Risiko" eingehen wollen.

Wie kann dann aber der weitere Weg der EU sein?

 

Fest steht , dass wir uns zu einem Europa entwickeln müssen, das in Sicherheits- und Aussenpolitik eher europäisch handeln muss, ohne die nationalen Identitäten und Befindlichkeiten im Inneren Europas zu vernachlässigen.

 

Vielleicht wäre ein Schritt zurück in die Zeiten einer EWG ein guter Start?

 

 

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