Unglaublich aber wahr

Getreu diesem Motto einige Links zu Artikeln, deren Stories auch als Realsatire durchgehen könnten.

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Kommentare

Donald Trump schlägt Hillary Clinton
09.11.2016

Die Wahl zum Präsidenten der USA ist entschieden.

Entgegen der weitläufig durch alle Medien verbreiteten Meinung, ein Sieg Clintons ist nur eine Frage der Höhe, kam es dann doch ganz anders.

 

Ich muss sagen, dass ich die Schlagzeile ganz bewusst gewählt habe, weil sie sehr verdeutlicht, wie in der zurückliegenden Zeit vom US-Wahlkampf in den hiesigen Medien berichtet wurde.

Vermutlich habe nicht nur ich jegliche Objektivität in den Berichten (gab es die überhaupt?) und Kommentaren zu diesem Thema vermisst.

 

Ich muss gestehen, dass ich die Endphase der Auszählung heute morgen mit ein wenig Schadenfreude erlebt habe. Die erstaunten bis geschockten Gesichter der Moderatoren und deren Gäste, die nervösen Kommentare der befragten Politiker, die bisweilen hilflosen Statements von Befragten amusieren mich doch eher, da ich der hochgeputschten Stellung der US-Wahl und damit der Stellung des amerikanischen Präsidenten ohnehin nicht die Bedeutung beimesse, die er für viele andere zu haben scheint.

 

Mein Favorit auf den Posten des Präsidenten der USA stand nicht zur Wahl, von daher ist es mir auch eher egal, wer es denn nun geworden ist. Ich kann nicht beurteilen, welcher der beiden Kandidaten der geeignetere ist, aber es ist ohnehin müssig, sich darüber Gedanken zu machen, denn erstens dürfen wir nicht wählen und zweitens müssen wir mit dem Ergebnis leben, dass die US-Amerikaner für sich ausgesucht haben.

 

Allerdings hat mir der überhebliche Umgang mit der Kandidatur von Trump überhaupt nicht gefallen, hat er mich doch sehr stark an den Umgang hierzulande mit der AFD erinnert. Anstatt sich inhaltlich auseinanderzusetzen, wurde doch eher versucht, den Mann aufgrund verbaler Fehlverhalten zu diskreditieren oder anhand andere Dinge zu dämonoisieren (Trump-Casino), mit denen er gar nichts mehr zu tun hat. Unabhängig von der Person Donald Trump empfinde ich das als einen schlechten Stil.

 

Von daher gönne ich Frau von der Leyen ihren Schock!

 

Mir wäre wichtiger, dass wir in Deutschland unsere aufgestauten Schwierigkeiten anpacken, Lösungen entwickeln und diese dann zum Wohle der Bewohner Deutschlands positiv abschliessen. Dann brauchen wir auch nicht so viel auf die USA schauen, um uns dann nach deren Vorstellung auszurichten.

Ich wünsche mir ein demütiges, respektvolles aber selbstbewusstes Deutschland mit eben solchen Politikern.

Leider sehe ich derzeit für solche Wünsche kein geeignetes Personal in der Regierung und den 1. Reihen der im Bundestag vertretenen Parteien.

 

Ich hoffe aber sehr, dass sich das in naher Zukunft ändert.

Die Hoffnung stirbt zuletzt.

 

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