Unglaublich aber wahr

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DFB will offenbar eigenes WM-Quartier bauen
13.12.2013

Auf der Suche nach einem geeigneten WM-Hauptquartier ist der DFB nicht fündig geworden - jetzt lässt sich die deutsche Fu߸ball-Nationalmannschaft ihre Unterkunft bauen. Im Bundesstaat Bahia soll eine Wohnanlage mit 13 Häusern für die Nationalspieler und das Betreuerteam entstehen.

 

Ich muss zugeben, dass ich beim ersten Lesen der Nachricht sofort an einen Aprilscherz gedacht habe.

Aber Aprilscherz im Dezember?

Offenbar ist der DFB entschlossen, mit Unterstützung von Sponsoren in Brasilien ein eigenes WM-Hauptquartier zu bauen bzw bauen zu lassen.

 

Was ist nun von so einer Sache zu halten?

Wie so oft  hat natürlich auch diese Information 2 Seiten.

 

Einerseits lässt sich vermuten, dass die Hauptsponsoren überdurchschnittlich gut verdient haben, und hinsichtlich ihrer Steuererklärung noch ein paar kleine Kostenkorrekturen/Rückstellungen vornehmen möchten. Und da kommt so ein Prestigeprojekt marketingtechnisch vielleicht gerade recht.

Sollte das Objekt tatsächlich noch rechtzeitig fertig werden - was angescihts der Nachrichten über die Stadien zumindest bezweifelt werden darf - könnte die Anlage nach der WM an einen Hotelbetreiber oder Investor verkauft werden, um so entweder einen Gewinn zu erzielen oder zumindest einen Teil der Kosten gedeckt zu bekommen. Also auf den zweiten Blick vielleicht nicht ganz so verrückt wie es zuerst den Anschein hat.

 

Andererseits klingt es nach ziemlichen Grö߸enwahn, wenn der DFB in einem Land wie Brasilien - übrigens anders als die weiteren 31 Teilnehmer - kein geeigntes Quartier finden kann, dass den Ansprüchen des Bundestrainers und seiner Kicker genügt.

Unabhängig davon, wie dieses Vorhaben im Gastgeberland aufgenommen und empfunden wird, liegt es zumindest nahe, dass der DFB sich seine Image-Anzeigenkampagne in Brasilianischen Zeitungen hätte sparen können.

 

Die Stimmung im Lande des Gastgebers in Sachen Fussball-WM könnte gespaltener nicht sein. Die Kritik - vor allem an der FIFA und der eigenen Regierung - ebbt nicht ab und nachfolgendes Video (in Englisch) zeigt die Argumente der Kritiker nachdrücklich auf:

 

 

 

Vielleicht muss man abwarten, bis mehr Informationen zu den Plänen des DFB und seiner Partner öffentlich werden, um dieses Vorhaben abschliessend zu beurteilen.

 

Allerdings wird die Empörung und die Häme nicht nur hierzulande sicher gro߸ sein.

Und die Kicker werden es mit ausbaden müssen.

Was sie angesichts des gezahlten "Schmerzengeldes" sicher problemlos können!

 

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