Unglaublich aber wahr

Getreu diesem Motto einige Links zu Artikeln, deren Stories auch als Realsatire durchgehen könnten.

weiterlesen

 

 

 

Kommentare

Deutschland ohne "Wetten dass"
06.04.2014

Das Zweite Deutsche Fernsehen stellt nach 33 Jahren die Unterhaltungsshow "Wetten, dass..?" ein. Moderator Markus Lanz verkündete das Aus am Ende der Sendung am Samstagabend. "Das war 'Wetten, dass..?' aus Offenburg", sagte er, während der Abschiedsapplaus noch dröhnte. "Wir gehen jetzt in die Sommerpause und sehen uns am 4. Oktober wieder mit den letzten drei Ausgaben von 'Wetten, dass..?'".

 

Na endlich!

 

Ich bin ohnehin kein Fan dieser Show gewesen und habe sie selbst zu "Godfather" Gottschalks Zeiten nur sporadisch gesehen.

Das letzte Mal, als es zu dem schweren Unfall kam, bei dem ein Junger Mann über fahrende Autos gehüpft ist. Tragisch.

Aber es war schon charakteristisch für diese Show: Brot und Spiele bis ins Unsinnige.

Offenbar hat die Öffenlichkeitswirksamkeit dieser Sendung viele Mitbürger zu Anstrengungen verleitet, sich auf aberwitzige Wetten vorzubereiten.

 

Nach Gottschalks letzter Sendung war die mediale Suche nach einem Nachfolger von wenig Erfolg gekrönt. Die last Minute entscheidung für den unsäglichen Schwätzer Markus Lanz war für mich bereits die Finale Entscheidung für das Ende der Sendung. Nur der Zeitpunkt stand noch nicht fest.

Nun ist er offenbar gefallen.

Im Zuge der ganzen Diskussionen um die Sendung un den Moderator kam sicher auch die Kostendiskussion zu kurz.

Mir persönlich ist es unverständlich, wie ein Sender, der einen Informazions- und Bildungsauftrag hat, dermassen viel Geld für eine Unterhaltungsshow ausgeben kann oder besser gesagt darf.

 

Das Ende der deutschen Supershow sollten nun zum Anlass genommen werden, über die Kosten des öffentlich-rechtlichen Rundfunkes nachzudenken und dem eigentlich Auftrag anzupassen.

Niemand braucht 21 ÖR-Sender für einen Informations- und Bildungsauftrag.

Und es müssen auch nicht Moderatoren zu Mondgehältern eingekauft werden und Intendanten mit höheren Gehältern als der Bundeskanzler finanziert werden.

Das käme uns allen zugute.

 

 

Zurück