Unglaublich aber wahr

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Deutsche Soldaten mit diplomatischen Aufgaben?
28.04.2014

Separatisten halten in der Ostukraine weiterhin Militärbeobachter fest. Die OSZE bezeichnet das als inakzeptabel, eine erste Freilassung sei aber ein positiver Schritt.

 

Seit einigen Tagen kann man nun die Berichterstattung in den deutschen Medien über diesen Zwischenfall, Vorfall, oder wie immer man es nennen mag, vefolgen.

Auch hier ist mal wieder auffällig, mit welcher Intensität Meinung gemacht werden soll.

Selbst oder gerade auch die öffentlich-rechtlichen Medien, die ja eigentlich um eine objektive Berichterstattung bemüht sein solten, tragen mit ausgewählten Worten und prägnanter Rhetorik zu manipulatien, teilweise ihnhaltlich sogar falschen Berichten, bei.

 

Folgt man interessanten Quellen, so lässt sich dann manchmal sehr simpel schon die Wahrheit aus dem Medienschmalz herausfinden.

 

In diesem Interview mit dem Leiter der Operation wird sehr schnell deutlich, in wessen Auftrag sich deutsche Soldaten im Osten der Ukraine befinden. Auch wird der Auftrag inhaltlich auch schon gut beschrieben. Zumndest hat der sehr wenig mit den eigentlichen Aufgaben der OSZE in diesem Fall zu tun, falls er überhaupt durch das OSZE-Abkommen irgendwie geseckt sein sollte.

Auf keinen Fall ist er jedoch Teil der dezeitigen offiziellen OSZE-Mission in der Ukraine.

Deswegen ist es auch kein Wunder, dass Claus Neukirch, Vizechef des OSZE-Krisenpräventions-Zentrums, in diesem Interview verdeutlicht, wieso die OSZE kein Verhandlungspartner der Gruppierung sein kann, die diese Menschen in der Ukraine festgesetzt haben.

 

In aller Deutlichkeit wil ich mich hier von jeder Aktion distanzieren, die nicht auf diplomatischen Wege über Gespräche nach Lösungen sucht, ejnen Bürgerkrieg in der Ukraine zu verhindern und Verbesserungen und Lösungen für die Bevölkerung der Ukraine zu finden.

 

Gerade aus diesem Grunde stellt sich mit die Frage, ob die Bundesregierung und allen voran die Bundesverteidigungsmininisterin Frau von der Leyen wirklich diesem Leitmotiv folgt.

Aus meiner Sicht wäre es - gerade vor dem historischen Hintergrund -  wesentlich besser gewesen, die "Einladung" der Kiewer Regierung dankend abzulehnen, damit deutsche Soldaten nicht in der Ukraine als "Aushilfsdiplomaten" in Erscheinung treten.

 

So ist es wenig verwunderlich, dass die auch die Bundesrepublik zum wiederholten Male auf internationalem Parkett vorgeführt wird.

Insofern sind auch die Forderungen des Ministers Steinmeier - wie immer and die Adresse Russlands gerichtet - an Peinlichkeit kaum mehr zu überbieten.

Wie gewohnt ist die Kanzlerin bereits wieder abgetaucht und auch Frau von der Leyen, die vermutlich ja als Verteidigungsministerin diese Aktion angeordnet hat, scheint in der politischen Mittagspause zu verweilen.

Ein Rücktritt direkt aus der Mittagspause heraus wäre aus meiner Sicht eine vernünftige Aktion.

 

Ich wünsche allen Beteiligten eine rasche und vor allem gesunde Lösung dieser Situation.

 

 

 

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