Warum gibt es diesen Internetauftritt?

 

Die Hauptaufgabe der Medien - insbesondere der öffentlich-rechtlichen Medien - ist die Kontrolle und der freie Informationszugang.

 

Durch gezielte Recherche, Fragestellung und Publizierung der Ergebnisse sollen möglichst freie und unabhängige Informationen für alle zugänglich sein.

 

Verfolgt man aber die Medienlandschaft nur eine kurze Zeit, wird deutlich, dass sich das Abschreiben auch in der Presse durchgesetzt hat. Dadurch ist es möglich, auch gezielte Desinformation durch einseitige Berichterstattung zu betreiben.

 

Es muss auch jedem klar sein, dass die Presse nicht allein von ihren Abonnenten und Todesanzeigen leben kann. Durch Werbung erhält aber der "Werbende" automatisch durch seine Zahlung auch einen gewissen Einfluss auf die Presse. Wie gross der Einfluss ist, kann je nach Wichtigkeit und Medium sicher abweichen.

 

Besonders im öffentlich-rechtlichen Rundfunk besteht eine klare Abhängigkeit der Institutionen von der Politik bereits alleine dadurch, dass in allen entscheidenden Kontrollorganen Politiker bestimmen, obwohl sie im Besonderen diejenigen sind, die es zu kontrollieren gilt.

 

Um eine einseitige Information zu verhindern haben wir diese Seite im Mai 2010 ins Netz gestellt.

Einerseits als Dokumentation, wer denn so von wem anschreibt, andererseits als Aufforderung, sich jeweils aus mehr als einer Quelle zu informieren.

 

Besonders wohltuend sind dabei vor allem die ausländischen Medien, die in Deutschland bewusst hochgekochte Themen kaum oder gar nicht zur Kenntnis nehmen. Desweiteren wird hier auch der Blick von Aussen auf Deutschland eröffnet.

 

Der vielfältigen regionalen Presse wollen wir durch regionale Seiten und Gegenüberstellungen Rechnung tragen, damit auch hier mehr als eine Informationsquelle schnell und einfach zur Verfügung steht.

 

Darüber hinaus nehmen wir uns die Freiheit, ausgesuchte Ereignisse zu kommentieren.

Es sind keine tief recherchierten Kommentare, sondern eher die Veröffentlichung von Gedanken einfacher Menschen und dem einfachen - normalen? - Empfinden. Oft auch in der Form von Fragestellungen, deren Beantwortung wir uns von der Politik im Zuge ihrer Tagesarbeit erhoffen.

 

Leider bleiben diese Antworten zunehmend aus.

 

Trotzdem hoffen wir, dass unsere Seiten dazu beitragen, die Informationsvielfalt und deren Einfältigkeit zu dokumentieren und den ein oder anderen Leser/Nutzer animieren, sich tiefer zu informieren, sich zu engagieren und für eine echte unabhängige überparteiliche Presse im Sinne unseres Grundgesetzes einzusetzen.